Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind herzlichst eingeladen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir viele Menschen bei unserem Fest begrüßen dürften!
Bahá’u’lláh wurde 1817 in Teheran (Iran) geboren und wird von den Bahá’í als der von den Religionen der Welt verheißene Gottesbote für unsere Zeit verehrt.
Im Mittelpunkt Seiner Botschaft steht die Einheit der Menschheit. Bahá’u’lláh lehrte, dass alle Menschen einer einzigen Menschheitsfamilie angehören und die kulturelle, sprachliche und ethnische Vielfalt der Welt kein Grund zur Trennung, sondern eine Bereicherung für die menschliche Gemeinschaft ist. Er rief zu Gerechtigkeit, Frieden, Gleichberechtigung von Frauen und Männern, der Harmonie von Religion und Wissenschaft sowie zur Überwindung aller Formen von Vorurteilen auf.
Die Bahá’í-Religion ist die jüngste unabhängige monotheistische Weltreligion. Weltweit bekennen sich mehr als acht Millionen Menschen in nahezu allen Ländern und Gebieten der Erde zu ihren Lehren. Bahá’í folgen den Lehren Bahá’u’lláhs, der von 1817 bis 1892 lebte. Sie sehen in Ihm den jüngsten in einer fortlaufenden Reihe göttlicher Offenbarer, zu denen unter anderem Abraham, Mose, Krishna, Buddha, Zarathustra, Jesus Christus, Muhammad und der Báb gehören. Nach Bahá’í-Verständnis stammen ihre Botschaften aus derselben göttlichen Quelle und bilden aufeinanderfolgende Kapitel eines einzigen göttlichen Erziehungsplans für die Menschheit.
Heute bilden Bahá’í eine weltumspannende Gemeinschaft von Menschen aller Nationen, Kulturen, ethnischen Gruppen, Berufe und sozialen Hintergründe. Gemeinsam setzen sie sich für den Aufbau einer friedlichen, gerechten und geeinten Welt ein, in der die Würde jedes Menschen geachtet und das Wohl der gesamten Menschheit in den Mittelpunkt gestellt wird.
Hierzu ein paar Worte Bahá’u’lláhs:
»Betrachtet einander nicht als Fremde. Ihr seid die Früchte eines Baumes, die Blätter eines Zweiges.«
»O ihr Erdenbewohner! Die Religion Gottes ist für Liebe und Einheit da; macht sie nicht zum Grund für Streit und Feindschaft.«


