Neues aus der Bahá'í-Gemeinde

Neues aus der Bahá'í-Gemeinde und dem interreligiösen Bereich in Thüringen

12. November, Geburtstag Bahá'u'lláhs, das Fest auf die "Herrlichkeit Gottes"

Bahá’í feiern weltweit den Geburtstag Bahá'u'lláhs, so auch die Bahá’í-Gemeinde Erfurt am 11. November dem Vorabend des Geburtstags Bahá’u’lláhs, des Stifters der Bahá’í-Religion.

Der Schrein Bahá’u’lláhs in Bahji, Israel

Der Schrein Bahá’u’lláhs in Bahji, Israel

Bahá'u'lláh, wurde am 12. November 1817 in Teheran, im heutigen Iran, als Sohn eines wohlhabenden Staatsministers geboren. Die ihm offenstehenden Ämter lehnte er ab und entschied sich stattdessen, seine Kraft wohltätigen Werken zu widmen, was ihn weithin als "Vater der Armen" bekannt machte. Er schloss sich der Babi-Bewegung an, die damals ganz Persien ergriff und heftige Verfolgungen seitens der religiösen schiitischen Institutionen auslöste. Nach der Hinrichtung des Bab, des Begründers der Babi-Strömung und Wegbereiters der Bahá’í-Religion, wurde Bahá'u'lláh verhaftet und verbrachte die letzten vierzig Jahre seines Lebens im Exil. Zunächst in Bagdad, dann in Konstantinopel und Edirne und schließlich bis zu seinem Lebensende 1892 in Akko, im heutigen Israel.


Für die Bahá’í nimmt Bahá’u’lláh eine Stellung ein, die vergleichbar ist mit der von Moses, Buddha, Jesus oder Mohammed. Gott erneuerte seine im Wesen unteilbare Religion immer wieder durch das Wirken dieser großen religiösen Offenbarergestalten; dieses fortschreitende Offenbarungsgeschehen wird auch zukünftig andauern. Religion ist für die Bahá’í fortschreitende göttliche Erziehung der Menschheit.
 
Mehr über das Gedankengut der Bahá’í finden Sie hier: www.Bahai.de.

Die im menschlichen Streben ruhende Kraft zum Frieden

O du Dienerin Gottes! Der Friede muss zuerst unter den einzelnen Menschen gestiftet werden, bis er schließlich zum Frieden unter den Nationen führt. O ihr Bahá’í! Strebt deshalb mit ganzer Kraft danach, durch die Macht des Gotteswortes echte Liebe, geistige Gemeinschaft und dauerhafte Bande zwischen den Menschen zu schaffen.
(‘Abdu’l-Bahá, 'Briefe und Botschaften')
 

Wenn solche erfreulichen Zustände einträten, müsste keine Regierung mehr ständig Waffen speichern oder sich gezwungen sehen, immer neues Kriegsgerät herzustellen, um damit die Menschheit zu unterwerfen. Eine kleine Streitmacht für die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit, die Verfolgung krimineller und die Ordnung gefährdender Elemente und die Verhütung örtlicher Unruhen würde genügen – nichts weiter. Vor allem wäre auf diese Weise die ganze Weltbevölkerung von der drückenden Last der Rüstungsausgaben befreit; außerdem brauchten zahllose Menschen nicht länger ihre Zeit darauf zu verschwenden, ständig neue Vernichtungswaffen zu ersinnen, diese Zeugen von Habsucht und Blutrünstigkeit, so unvereinbar mit dem Geschenk des Lebens. Stattdessen könnten sie ihren Eifer auf die Entwicklung von dem, was das menschliche Leben erleichtert, Frieden und Wohlstand fördert, richten und so zu weltweitem Fortschritt und Wohlstand beitragen. Jede Nation auf Erden würde dann zu seinen Ehren regieren, und jedes Volk fühlte sich in Ruhe und Zufriedenheit geborgen.

(‘Abdu’l-Bahá, ‘Das Geheimnis göttlicher Kultur’)

 

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