Neues aus der Bahá'í-Gemeinde

Neues aus der Bahá'í-Gemeinde und dem interreligiösen Bereich in Thüringen

Gesegnete Ayyám-i-Há-Feier mit vielen Gästen

Am Sonntag, 25. Februar, hatten wir eine schöne Ayyám-i-HáFeier, Ayyám-i-Há, die Eingeschobenen Tage, verlängern die 19 Monate mit jeweils 19 Tagen auf dem Badi-Kalender der Bahá'í. Sie sorgen dafür, dass das Bahá'í-Jahr genauso lang ist wie das Sonnenjahr auf dem Weltkalender. In der Heiligen Schrift 'Kitáb-i-Aqdas' heißt es, dass Bahá'í während dieser Tage Verwandten und auch Armen und Bedürftigen Festmahle bereiten und Gott »mit jubelnder Freude preisen und verherrlichen, Sein Lob singen und Seinen Namen erhöhen« sollen.

Ayyám-i-Há Feier 174
Ayyám-i-Há Kuchen 174

Dies ist und heute fast gelungen, danke an Mareike und Jayden für das Ukulele Konzert und die vielem gemeinsam gesungenen Lieder.

Bahá'u'lláh schreibt, »Wir bestimmten, dass diese Tage und Nächte die Offenbarungen des Buchstabens Há seien; so werden sie nicht begrenzt vom Jahr und seinen Monaten... Und wenn sich diese Tage des Gebens, die der Zeit der Enthaltsamkeit vorangehen, zu Ende neigen, dann beginne es mit dem Fasten.«

Ayyám-i-Há ist als geistige Vorbereitung auf das Fasten gedacht, als Erinnerung an seine Annäherung und als Weg, die Loslösung von materiellen Dingen zu fördern, welche für das Fasten so notwendig sind.

Der Dank geht an alle die gekommen sind. Wir wünschen allen eine gesegnete Fastenzeit.

Die im menschlichen Streben ruhende Kraft zum Frieden

O du Dienerin Gottes! Der Friede muss zuerst unter den einzelnen Menschen gestiftet werden, bis er schließlich zum Frieden unter den Nationen führt. O ihr Bahá’í! Strebt deshalb mit ganzer Kraft danach, durch die Macht des Gotteswortes echte Liebe, geistige Gemeinschaft und dauerhafte Bande zwischen den Menschen zu schaffen.
(‘Abdu’l-Bahá, 'Briefe und Botschaften')
 

Wenn solche erfreulichen Zustände einträten, müsste keine Regierung mehr ständig Waffen speichern oder sich gezwungen sehen, immer neues Kriegsgerät herzustellen, um damit die Menschheit zu unterwerfen. Eine kleine Streitmacht für die Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit, die Verfolgung krimineller und die Ordnung gefährdender Elemente und die Verhütung örtlicher Unruhen würde genügen – nichts weiter. Vor allem wäre auf diese Weise die ganze Weltbevölkerung von der drückenden Last der Rüstungsausgaben befreit; außerdem brauchten zahllose Menschen nicht länger ihre Zeit darauf zu verschwenden, ständig neue Vernichtungswaffen zu ersinnen, diese Zeugen von Habsucht und Blutrünstigkeit, so unvereinbar mit dem Geschenk des Lebens. Stattdessen könnten sie ihren Eifer auf die Entwicklung von dem, was das menschliche Leben erleichtert, Frieden und Wohlstand fördert, richten und so zu weltweitem Fortschritt und Wohlstand beitragen. Jede Nation auf Erden würde dann zu seinen Ehren regieren, und jedes Volk fühlte sich in Ruhe und Zufriedenheit geborgen.

(‘Abdu’l-Bahá, ‘Das Geheimnis göttlicher Kultur’)

 

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Die Welt gemeinsam verbessern

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