Neues aus der Bahá'í-Gemeinde

Neues aus der Bahá'í-Gemeinde und dem interreligiösen Bereich in Thüringen

Zum 100. Jahrestag des Hinscheidens ‘Abdu’l-Bahás

Zum 100. Jahrestag des Hinscheidens ‘Abdu’l-Bahás, am Samstag, dem 27.11.2021, um 16:00 Uhr, trafen sich einige Bahá'í-Freunde und Gäste in der Begegnungsstätte Kleine Synagoge, Erfurt, zur Gedenkveranstaltung mit Kurzvortrag, Musik und einem Filmbeitrag über das Leben und Wirken ‘Abdu’l-Bahás.

100. Jahrestag des Hinscheidens 'Abdu'l-Bahás
Zum 100. Jahrestag des Hinscheidens ‘Abdu’l-Bahás

Das 100-jährige Hinscheiden 'Abdu‘l-Bahás, des Sohnes des Stifters und einer herausragenden Figur des Baha'i-Glaubens, wurde weltweit in den Gemeinden gefeiert, um 'Abdu‘l-Bahá zu huldigen.

Den sehr beeindruckenden, stimmungsvollen Film  ‘Abdu’l-Bahá "Das Vorbild" können Sie hier einsehen: Videobeitrag.

Den Kurzvortrag von Dr. Michael Sturm-Berger finden Sie hier als PDF- Datei: ‘Abdu‘l-Bahá & einige Seiner interreligiösen Kontakte in den Westen.

»Ich bitte euch, einen und alle, dringend, eure Gebete mit den meinigen zu verbinden, auf dass Krieg und Blutvergießen ein Ende finden und Liebe, Freundschaft, Frieden und Eintracht die Welt beherrschen mögen!«

(‘Abdu’l-Bahá)

Mehr Information zu ‘Abdu’l-Bahá gibt es auf der Seite der deutschen Bahá'í-Gemeinde.

Für Sie haben wir noch weitere Links zu ‘Abdu’l-Bahá.

Das Geheimnis um ‘Abdu’l-Bahá

Wer war ‘Abdu’l-Bahá

‘Abdu’l-Bahá - der Weltfriedensvertrag

Wahre Kultur kann den Weltfrieden stiften

Wahre Kultur wird ihr Banner mitten im Herzen der Welt entfalten, sobald eine gewisse Zahl ihrer vorzüglichen, hochgesinnten Herrscher – leuchtende Vorbilder der Ergebenheit und Entschiedenheit – mit festem Entschluss und klarem Blick daran geht, den Weltfrieden zu stiften. Sie müssen die Friedensfrage zum Gegenstand allgemeiner Beratung machen und mit allen ihnen zu Gebote stehenden Mitteln versuchen, einen Weltvölkerbund zu schaffen. Sie müssen einen verbindlichen Vertrag und einen Bund schließen, dessen Verfügungen vernünftig, unverletzlich und bestimmt sind. Diesen Vertrag müssen sie der ganzen Welt bekannt geben und die Bestätigung des gesamten Menschengeschlechts für ihn erlangen. Ein derart erhabenes und edles Unternehmen – der wahre Quell des Friedens und Wohlergehens für die ganze Welt -– sollte allen, die auf Erden wohnen, heilig sein. Alle Kräfte der Menschheit müssen frei gemacht werden, um die Dauer und Beständigkeit dieses größten aller Bündnisse zu sichern. In diesem allumfassenden Vertrag sollten die Grenzen jedes einzelnen Landes deutlich festgelegt, die Grundsätze, die den Beziehungen der Regierungen untereinander zugrunde liegen, klar verzeichnet und alle internationalen Vereinbarungen und Verpflichtungen bekräftigt werden. In gleicher Weise sollte der Umfang der Rüstungen für jede Regierung genauestens umgrenzt werden, denn wenn die Zunahme der Kriegsvorbereitungen und Truppenstärken in irgendeinem Land gestattet wäre, so würde dadurch das Misstrauen anderer geweckt. Die Hauptgrundlage dieses feierlichen Vertrages sollte so verankert werden, dass bei einer späteren Verletzung irgendeiner Bestimmung durch irgendeine Regierung sich alle Regierungen der Erde erheben, um jene wieder zu voller Unterwerfung unter den Vertrag zu bringen, nein, die Menschheit als Ganzes sollte sich entschließen, mit allen ihr zu Gebote stehenden Mitteln jene Regierung zu vernichten. Wird dieses größte aller Heilmittel auf den kranken Körper der Welt angewandt, so wird er sich gewiss wieder von seinen Leiden erholen und dauernd bewahrt und heil bleiben.
(‘Abdu’l-Bahás, 'Das Geheimnis göttlicher Kultur')
 

Bahá'í Centrum Erfurt

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