Glossar der auf dieser Seite verwendeten Begriffe

Im Bahá'í-Glauben verwendete Begriffe

Sendung,

die Zeitspanne, in der die Gesetze und Lehren eines Propheten Gottes geistliche Autorität haben

Zum Beispiel dauerte die Sendung Jesu Christi bis zum Beginn der islamischen Sendung, die gewöhnlich auf das Jahr 622 n. Chr. festgelegt wurde, das Jahr, in dem Muhammad von Mekka nach Medina auswanderte. Eigentlicher Beginn des Islams waren die Jahre 609/10. Diese Sendung dauerte bis zum Kommen des Báb im Jahr 1844. Der Sendungsprozess endete, als Bahá'u'lláh im Síyáh-Chál, dem unterirdischen Kerker in Tihrán, in dem er zwischen August und Dezember 1852 gefangen gehalten wurde, die Andeutung Seiner Mission erlebte. Die Sendung von Bahá'u'lláh wird bis zur nächsten Manifestation Gottes andauern, Bahá'u'lláh erklärte, dass sie in nicht weniger als tausend Jahren stattfinden wird.

»Er [Bahá'u'lláh] bezeugt den umwälzenden Einfluss Seiner Weltordnung, formuliert die Lehre von der »Größten Unfehlbarkeit«, einem Charisma, das ausschließlich den Propheten wesenseigen ist, und erklärt definitiv, dass vor Ablauf von tausend Jahren keine Manifestation Gottes erscheinen werde.«

(Bahá'u'lláh, 'Kitáb-i-Aqdas', Erläuterungen)

»O Völker der Erde! Hört, was die Feder des Herrn aller Völker euch befiehlt. Seid dessen gewiss, dass die Sendungen der Vergangenheit ihre Erfüllung finden in dem Gesetz, das aus diesem größten Meer hervorging. Zu ihm eilt auf Unser Geheiß! Wir verfügen fürwahr, was Uns gefällt. Die Welt gleicht einem menschlichen Leib, der von vielerlei Leiden befallen ist und dessen Genesung davon abhängt, dass alle seine Elemente wieder ins Gleichgewicht gebracht werden. Versammelt euch um das, was Wir für euch verordneten, und wandelt nicht auf den Wegen derer, die Zwietracht stiften.«

(Bahá'u'lláh, 'Anspruch und Verkündigung' - An Napoleon III.)

Siehe auch: Offenbarung

 

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