Glossar der auf dieser Seite verwendeten Begriffe

Im Bahá'í-Glauben verwendete Begriffe

Neunzehntagefest,

das Haupttreffen in jeder örtlichen Bahá'í-Gemeinde,

welches jeden Bahá'í-Monat zum dreifachen Zweck der Rezitation, Beratung und Gemeinschaft stattfindet. Es findet alle 19 Tage, am Vorabend des ersten Tages jedes Bahá'í-Monats, statt.

»Dieses Gebot ist die Grundlage des allmonatlichen Bahá'í-Festes und stiftet damit das Neunzehntagefest. Im Arabischen Bayán fordert der Báb die Gläubigen auf, alle neunzehn Tage zusammenzukommen, um einander Gastlichkeit und Freundschaft zu erweisen. Bahá'u'lláh bestätigt dies und betont die einheitsstiftende Wirkung solcher Veranstaltungen.«

(Bahá'u'lláh, 'Kitáb-i-Aqdas', Erläuterungen)

»Mit der Entfaltung der Bahá'í-Verwaltungsordnung seit dem Heimgang 'Abdu'l-Bahás hat das Neunzehntagefest, das am ersten Tage eines jeden Bahá'í-Monats gehalten wird, eine ganz besondere Bedeutung gewonnen, da es nicht nur für das gemeinsame Gebet und das Lesen aus den heiligen Büchern vorgesehen ist, sondern auch für die allgemeine Beratung aller laufenden Bahá'í-Angelegenheiten und für den geselligen Umgang der Freunde miteinander. Dieses Fest ist die Gelegenheit, da der Geistige Rat der Gemeinde seine Berichte erstattet und sowohl zur Besprechung von Plänen als auch Anregungen für neue und bessere Wege im Glaubensdienste einlädt.«

(J. E. Esslemont 'Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter')

»Die Beratung beim Neunzehntagefest schafft einen Raum, in dem das wachsende Bewusstsein für soziales Handeln der Gemeinde konstruktiven Ausdruck findet.«

(Botschaft des Universalen Hauses der Gerechtigkeit, 28. Dezember 2010)

 

Neunzehntagefest, das Haupttreffen in jeder örtlichen Bahá'í-Gemeinde
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