Glossar der auf dieser Seite verwendeten Begriffe

Im Bahá'í-Glauben verwendete Begriffe

Báb,

wörtlich das ›Tor‹

Mírzá Alí-Muhammad (1819-1850), nach Seiner Erklärung in Shíráz am 23. Mai 1844 angenommener Titel, Stifter der Bábí-Religion und Vorläufer Bahá'u'lláhs.

»Viele warteten sehnsüchtig auf das Kommen eines verheißenen Gottgesandten und glaubten bestimmt, dass die Zeit seiner Ankunft nahe bevorstehe. So standen die Dinge in Persien, als der Báb, der Herold eines neuen Zeitalters, das ganze Land mit Seiner Botschaft in Aufruhr versetzte.«

»Der Báb ist mit Johannes dem Täufer verglichen worden, aber die Stufe des Báb ist nicht nur die des Heroldes oder Vorläufers. Der Báb war eine Manifestation Gottes, der Begründer einer unabhängigen Religion, obgleich diese Religion zeitlich auf einen kurzen Abschnitt von Jahren beschränkt war. Die Bahá'í glauben, dass der Báb und Bahá'u'lláh gemeinsame Begründer ihres Glaubens waren, und die folgenden Worte von Bahá'u'lláh bezeugen diese Wahrheit: "Daß eine so kurze Spanne Zeit diese höchst mächtige und wunderbare Offenbarung von Meiner eigenen vorbestimmten Manifestation getrennt hat, ist ein Geheimnis, das kein Mensch enträtseln, und ein Mysterium, wie es kein Geist ergründen kann. Ihre Dauer war vorbestimmt, und kein Mensch wird je ihren Grund entdecken, wenn nicht und ehe nicht er über den Inhalt Meines verborgenen Buches unterrichtet ist".«

(Bahá'u'lláh und das Neue Zeitalter)

»Die Anhänger der neuen Lehre wurden unbarmherzig verfolgt, gefoltert, zu Tausenden getötet, unter ihnen auch der Báb, der Herold Bahá'u'lláhs und Träger einer eigenen religiösen Sendung.«

(‘Abdu’l-Bahá, 'Der Weltfriedensvertrag')

In der Islamischen Republik Iran haben diese Verfolgungen in den letzten Jahren einen neuen Höhepunkt erfahren.

Siehe auch: Die Erklärung des Báb

Grabmal des Báb am Berg Karmel
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