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Bahá'u'lláh

Edelsteine göttlicher Geheimnisse

Edelsteine göttlicher Geheimnisse

Antworten Bahá’u’lláhs auf zentrale Themen eines Suchers. 

Eine zentrales Thema des vorliegenden Textes ist die die Wiederkunft des Verheißenen in neuem menschlichen Gewand.Weitere Themen sind: der Grund für die Ablehnung der Propheten in vergangenen Tagen; die Gefahr der wörtlichen Interpretation der Schrift; die Bedeutung der Andeutungen und Zeichen in der Bibel, die sich auf das Kommen einer neuen Manifestation beziehen; die Kontinuität göttlicher Offenbarung; versteckte Hinweise auf die baldige Verkündigung der OffenbarungBahá'u'lláhs; die symbolische Bedeutung von Begriffen wie Tag des Gerichts, Auferstehung, die Begegnung mit Gott wie auch Leben und Tod; die Stufen der geistigen Reise durch den Garten der Suche, über die Stadt der Liebe und Verzückung, die Stadt der göttlichen Einheit, den Garten des Staunens , die Stadt des Vergehens und die Stadt der Ewigkeit zur Stadt ohne Namen, für die es keine Beschreibung gibt.

Vorwort

Bahá’u’lláhs Exil im ‘Iráq begann unter schwierigen Bedingungen und am Tiefpunkt in der Entwicklung der Religion des Báb. Doch dieses Jahrzehnt war auch Zeuge, wie die geistigen Kräfte allmählich Gestalt annahmen und 1863 in der Verkündigung Seiner weltumspannenden Sendung einen ersten Höhepunkt erreichten. Im Laufe dreier Jahre gingen aus Baghdád »Wogen von Kraft aus, von Glanz und Ruhm, die den darniederliegenden, schwer angeschlagenen, verdunkelten und von Vergessen bedrohten Glauben unmerklich neu belebten. Aus dieser Stadt strahlten Tag und Nacht mit wachsender Energie die ersten Impulse einer Offenbarung, die an Tragweite, Wucht und Fülle wie an Umfang und Vielseitigkeit ihres Schrifttums die des Báb noch übertreffen sollte.«

Zu den ersten Ausgießungen der Feder der Herrlichkeit zählt eine umfangreiche Epistel in arabischer Sprache, Javáhiru’l-Asrár, wörtlich die ›Edelsteine‹ oder ›Essenzen‹, das ›Wesen‹ der Geheimnisse. Einige der dort enthaltenen Themen werden auch in persischer Sprache behandelt, in den Sieben Tälern und im Buch der Gewissheit. Diese beiden Bücher, die jeweils in unterschiedlichem Stil offenbart wurden, nennt Shoghi Effendi die »größte mystische Dichtung«Bahá’u’lláhs und dessen herausragendes theologisches Werk. Fraglos gehören die Edelsteine göttlicher Geheimnisse zu den »arabisch offenbarten Schriften«, auf die im Kitáb-i-Íqán Bezug genommen wird.

Eines der zentralen Themen des vorliegenden Textes ist die ›Verwandlung‹. Unter diesem Begriff wird die Wiederkunft des Verheißenen in neuem menschlichen Gewand verstanden. So schreibt Bahá’u’lláh in einer einleitenden Notiz über den ersten Zeilen des Originalmanuskripts:

»Diese Abhandlung richtet sich an einen Sucher, der fragte, wie denn der verheißene Mahdí in ‘Alí-Muḥammad (den Báb) habe verwandelt werden können. Diese Frage bot Gelegenheit, eine Reihe von Themen zu behandeln, die denen von Nutzen und Wert sind, die suchen, und auch denen, die gefunden haben – wolltet ihr doch mit dem Auge wahren Glaubens sehen«.

Der Sucher, auf den sich Bahá’u’lláh hier bezieht, war Siyyid Yúsuf-i-Sidihíy-i-Iṣfahání, der zu dieser Zeit in Karbilá lebte. Ein Bote überbrachte seine Fragen, und Bahá’u’lláh offenbarte diese Tafel noch am selben Tag.

Weitere zentrale Themen werden im vorliegenden Werk ebenfalls erörtert: Der Grund für die Ablehnung der Propheten in vergangenen Tagen; die Gefahr der wörtlichen Interpretation der Schrift; die Bedeutung der Andeutungen und Zeichen in der Bibel, die sich auf das Kommen einer neuen Manifestation beziehen; die Kontinuität göttlicher Offenbarung; versteckte Hinweise auf die baldige Verkündigung der Offenbarung Bahá’u’lláhs; die symbolische Bedeutung von Begriffen wie »Tag des Gerichts«, »Auferstehung«, »in die göttliche Gegenwart gelangen« wie auch »Leben und Tod«; die Stufen der geistigen Reise durch den »Garten der Suche«, über die »Stadt der Liebe und Verzückung«, die »Stadt der göttlichen Einheit«, den »Garten des Staunens«, die »Stadt des völligen Vergehens« und die »Stadt der Unvergänglichkeit« zur »Stadt ohne Namen, für die es keine Beschreibung gibt«.

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